2001 - Kuhn Seite

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2001

Idilia Dubb > Quellen + Editionen


Der schwedische Journalist/Film-Director Hans Hatwig hört von einem amerikanischen Schriftsteller, der auf der Suche nach Stoff für einen Rheinroman im Internet auf die Artikel aus dem Adenauer Kreis- und Wochenblatt gestoßen ist. Hatwig wittert wohl eine „story“ und hilft dem Schriftsteller bei der Recherche. In deren Verlauf stößt er in Edinburgh in der Sammlung einer privaten Stiftung auf das Original-Tagebuch der letzten vier Tage und die von Idilias Freundin Genevieve Hill redaktionell bearbeitete Fassung des Tagebuchs der kompletten Rheinreise, für deren Veröffentlichung sich im 19. Jahrhundert kein Verlag gefunden hatte. Beide, das Original-Tagebuch und die Fassung von Genevieve Hill sind im Besitz der Familie von Idilias Bruders gewesen und erhalten geblieben.


Zwei Seiten aus dem
Tagebuch der letzten vier Tage:




Hans Hatwig kauft die Rechte an dem Tagebuch. Der Tiden-Verlag, Stockholm, lässt es ins Schwedische übersetzen und gibt es im September 2001 heraus unter dem Titel


Dubb, Idilia:
Idilia Dubbs Dagbok
Miss Idilias Diary(originaltitel)
Genevieve Hill (författare)
översättning av Ann-Marie Ljungberg
Första svenka uppl.
Stockholm : Tiden, 2001
230, [3] s.
ISBN: 91-88877-43-4


Im weiteren Verlauf der Recherche tauchen weitere Unterlagen aus der Edinburgher Sammlung auf, unter anderem ein Selbstbildnis, das Idilia im Juni in Koblenz für ihren deutschen Geliebten Christian Bach angefertigt, dann aus Enttäuschung zerrissen, letztlich aber dann doch aufgehoben haben soll.

Weitere Materialien sollen lt. Auskunft von Hans Hatwig bei der Stiftung in Edinburgh vorhanden sein, u. a. ein Märchen von Genevieve Hill für Mary zur Verarbeitung des Todes ihrer Schwester Idilia und Briefwechsel der drei Freundinnen Idilia, Gwendolyn und Genevieve.

Allem Anschein nach werden sie zurückgehalten für die (seit 2003) geplante Verfilmung des Stoffes. Hatwig gibt allerdings als Begründung an, die Schotten seien verärgert über einen deutschen Verlag, der das Copyright der Stiftung nicht achten wollte; aus diesem Grund würden sie keine weiteren Unterlagen herausgeben wollen.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü