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Kultur - was ist das?
Verschaffen Sie sich einmal einen flüchtigen Überblick im Internet bei Wikipedia; hier wird deutlich, welch verschiedene Denkansätze in den Begriff "Kultur" einfließen. Abgeleitet ist er vom Lateinischen colere = „pflegen“, „urbar machen“, „ausbilden“, vgl. auch „Kolonie“ und Kult.
In der deutschen Sprache bezeichnet das Wort „Kultur“ seit Ende des 17. Jahrhunderts sowohl die Bodenbewirtschaftung (Bodenkultur, Kulturamt) als auch die „Pflege der geistigen Güter“.

Wir beschränken uns hier auf Letzteres und greifen einige Sentenzen heraus:

  • Kultur ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur.

  • Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik, der Bildenden Kunst, aber auch geistiger Gebilde wie etwa im Recht, in der Moral, der Religion, der Wirtschaft und der Wissenschaft.

  • „Cultur . . . . ist jener Inbegriff von Wissen, Glauben, Kunst, Moral, Gesetz, Sitte und alle übrigen Fähigkeiten und Gewohnheiten, welche der Mensch als Glied der Gesellschaft sich angeeignet hat.“ (Anthropologe Edward Tylor, 1873)

  • Kultur erstrebt letztlich „die geistige und sittliche erstrebt Vollendung des Einzelnen“ (Albert Schweitzer)

  • Menschliche Gesellschaften sind für ihr Überleben und ihre Bedürfnisbefriedigung auf ihre kulturellen Fähigkeiten angewiesen. Damit diese auch folgenden Generationen zur Verfügung stehen, muss eine Generation ihre Praktiken, Normen, Werke, Sprache, Institutionen an die nächste Generation überliefern. Diese Traditionsbildung ist als anthropologisches Grundgesetz in allen menschlichen Gesellschaften anzutreffen.

  • Kultur besteht nicht nur aus sprachlich festgeschriebenen Strukturen des Verstehens und der Objektivität, sondern auch aus geschichtlich handelnden und leitenden Menschen. Nicht alles Tun des Menschen ist aber schon kulturelle Praxis. Damit diese entsteht bedarf es einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam und regelmäßig für sie bedeutsame Handlungen ausführt.


Nehmen Sie die letzte Aussage, denn nähern Sie sich meinem Selbstverständnis - Lehrer waren schon oft "Kulturschaffende vor Ort" -  und dem daraus resultierenden Engagement in der AG für EINE WELT, in der Europäischen Bewegung und als Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins.

 
 
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