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Begrüßung

Idilia Dubb > Präsentation auf Lahneck

Präsentation der deutschen Edition am 31. Juli 2002 auf Burg Lahneck

Begrüßung durch Hans G. Kuhn,
den Vorsitzenden des Lahnsteiner Altertumsvereins

Meine sehr verehrten Damen, meine Herren,

im Namen der Mitglieder des Lahnsteiner Altertumsvereins 1880 möchte ich Sie an diesem denkwürdigen Nachmittag aufs Herzlichste willkommen heißen.

Lassen Sie mich einige Damen und Herren namentlich begrüßen:

  • die Burgbesitzer und Hausherrn, die Familie Mischke-von Preuschen

  • den Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, Herrn Peter Labonte

  • den Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz-Touristik GmbH, Herrn Adolf Meinung

  • den Bereichsdirektor der Nassauischen Sparkasse, Herrn Erich Czeschlik

  • den Leitenden Direktor der Rheinischen Landesbibliothek, Herrn Dr. Ernst-Ludwig Berz und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für heute einige Schätze aus ihren Panzerschränken freigegeben haben – Herzlichen Dank!

  • Dank auch dem Direktor des Rhein-Museums Koblenz, Herrn Dr. Rainer Dötsch, der mit Exponaten aus seinem Fundus die Verhältnisse der Mitte des 19. Jahrhunderts greifbar machen will.


Ein herzlicher Gruß den politischen Vertreter unserer Region, an ihrer Spitze den Landrat unseres Rhein-Lahn-Kreises, Herrn Kurt Schmidt und die beiden Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und Frank Puchtler.

Ich begrüße den Verleger des Bertelsmann Jugendbuch-Verlages in München, Herrn Ulrich Störiko-Blume und seine Mitarbeiterin Leena Flegler, die für die deutsche Edition verantwortlich zeichnete.

Einige Passagen aus Idilias Tagebuch liest uns Madeleine Schröder, die Leiterin der Koblenzer Schauspielschule „Centrum of Dramatic Arts“. Liebe Madeleine, ganz herzlichen Dank schon im voraus.

Ich begrüße auch den Gitarristen Daniel Kuhn, auf dessen Kunst wir aus technischen Gründen leider verzichten müssen.

Ein ganz besondere Dank auch unserer Lahnsteiner Rittergilde, die dieser Veranstaltung das historische Flair verleihen.

Zwei besondere Gäste habe ich mir bis zum Schluss aufgespart:

Es ist mir eine besondere Ehre und Freude den Beauftragten der Landesregierung für das „Welterbe Mittelrheintal“, Herrn Staatssekretär Roland Härtel, zu begrüßen. Nach dem für uns positiven Beschluss des UNESCO-Welterbe-Komitees werden in Herrn Härtel große Erwartungen gesetzt. Herr Staatssekretär, ich wünsche Ihnen und uns, dass Sie möglichst viele davon werden erfüllen können.

Last not least möchte ich den Herrn herzlich willkommen heißen, ohne den wir hier und heute gar nicht zusammengekommen wären: aus Egenhausen – das liegt in der Nähe von Altensteig im Landkreis Calw am Ostrand des Schwarzwaldes – begrüße ich Herrn Ralf Petzholdt. Welche wichtige Rolle Herr Petzholdt gespielt hat, entnehmen Sie dem Skriptum, das Sie auf Ihrem Platz vorgefunden haben.

Meine Damen und Herren,

danken muss und will ich all den vielen helfenden Geistern in den Archiven und Büros und unter den Mitgliedern unseres Vereins, die sich von mir haben anstecken lassen – so wie ich mich durch Herrn Petzholdt habe infizieren lassen.

Wir haben den „Idilia-Bazillus“ sogar bis in unsere Partnerstadt Kettering in England getragen. Unser Mitglied Emil Simonis, der Vorsitzende des Filmclubs Rhein-Mosel-Lahn, hat die Vorsitzende des Ketteringer Film-Clubs, Mrs. Pauline George, angesprochen. Sie hat schriftlich und telefonisch in Edinburgh nach Idilia und ihrer Familie geforscht, bis heute leider erfolglos. Aber die Suche dauert ja noch an!

Erlauben Sie mir bitte noch eine Bemerkung zur Sache, ehe ich das Rednerpult räume:

An einer der Stellwände sehen Sie eine Lithographie von Samuel Prout. Er war Anfang der 20-er Jahre des 19. Jahrhunderts hier in Lahnstein und hat u.a. das Wirthaus an der Lahn skizziert. Im Hintergrund müsste – nach der Komposition des Bildes – Burg Lahneck zu sehen sein. Es war für Prout wohl kein Problem, sich geirrt zu haben. Er hat nämlich bei der Übertragung seiner Skizze auf den Stein nicht - wie es hätte sein müssen - die Seiten vertauscht. Deshalb sehen wir im Hintergrund Schloss Stolzenfels. Wir haben das mit einer seitenverkehrten Kopie deutlich macht.

Nehmen Sie diesen Casus als pars pro totum: Die Künstler der Romantik nahmen es nicht allzu genau mit der Wahrheit. Darauf kann es ihnen auch gar nicht an. Die Darstellung sollte – nach dem Geschmack der Zeit – einfach nur schön sein.

Ob die Verschleierung oder Vernebelung der Wahrheit nun auch für Idilia Dubb und ihr Tagebuch gilt, muss einstweilen noch unbeantwortet bleiben, da die deutschen Archive wegen Kriegsschäden keine Auskunft mehr geben können. Dass ich persönlich zu 98 % Wahrheitsgehalt tendiere, ist darin begründet, dass die Fakten für ein doch relativ bescheidenes literarisches Werk zu gut recherchiert sind.

Kurz noch ein Hinweis zum Programm:

  • Im Anschluss bitten Baron Preuschen und die Nassauische Sparkasse zu zwanglosen Gesprächen bei Brot und Wein.


  • Werfen Sie dabei einen Blick auf die Exponate in den Vitrinen und an den Stellwänden.


  • Außerdem hat unser Mitglied Ludwig Leopold mit seiner Buchhandlung Mentges einen Büchertisch aufgebaut, an dem Sie Idilias Tagebuch erwerben können.


Meine Damen und Herren,

ich danke Ihnen allen für Ihr Interesse an Idilia, das Sie zum Kommen veranlasst hat. Ich wünsche uns allen einen anregenden Nachmittag und darf nun die nächste Rednerin ankündigen: Als Nestorin der Gemeinschaft der Erben des alten Admirals Mischke ist seine Tochter Renata Freifrau von Preuschen wie keine andere dazu berufen hier zu sprechen. Sie ist sozusagen mit Idilia aufgewachsen: Sie wurde hier auf der Burg geboren und hat auch den größten Teil ihres Lebens hier verbracht.

Baronin, ich bitte Sie ums Wort.





 
 
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