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Idilia Dubb > Fakten


Handlungstrang in der Edition

Der Geschäftsmann William Dubb aus Edinburgh/Schottland fährt im Juni 1851 mit seiner Frau und seinen Kindern Idilia, George und Mary mit der „Batavier“ [wohl „Batavia“]von London nach Rotterdam. Dort steigt die Familie um auf die „Stolzenfels“, die sie nach Koblenz bringen soll.

Auf der „Stolzenfels“ verliebt sich seine 17-jährige Tochter Idilia in den 24-jährigen Deutschen Christian Bach, Bad Emser Mineralwasserhändler auf der Route Holland-London.

Nach etlichen Verwicklungen (verpasstes Schiff, Schlägereien mit preußischen Offizieren, versuchter Vergewaltigung, Verhaftung, Idilias nachgereister [Ex-]Verlobter Henry) erlebt Idilia mit Christian auf einem Turm der Burg Lahneck (damals Ruine) einen sehr intimen Abend. Am Tag darauf muss Christian geschäftlich verreisen. Idilia besteigt in aller Frühe nochmals den Turm. Da bricht hinter ihr die Treppe zusammen. Sie kann nicht hinunter, wird trotz intensiver Suche nicht entdeckt und stirbt (verdurstet, verhungert) auf dem Turm.

Etwa neun Jahre später – mittlerweile hat der Engländer Edward Moriarty, Direktor beim Bau der Rheintal-Eisenbahn,Ruine gekauft – wird der Turm restauriert. Dabei findet man die Gebeine eines Mädchens, Stoffreste und einige Utensilien aus Metall.

Man erinnert sich des vermissten Mädchens und ermittelt bei der Fremdenpolizei in Koblenz Name und Anschrift der Eltern in Edinburgh. Mutter und Bruder kommen nach Oberlahnstein, identifizieren die Überreste und nehmen sie mit nach Hause. Zum Gedenkgottesdienst, den Pfarrer Jakob Mohr in der St. Martinus-Kirche in Oberlahnstein hält, erscheint auch Christian Bach und offenbart Idilias Bruder George die Hintergründe der Ereignisse aus dem Jahr 1851.

Nachdem Idilias Gebeine in Edinburgh (?) bestattet worden sind, findet die Mutter einige Wochen später am Grab eine einzelne Rose in einem Mineralwasserkrug mit dem Prägestempel „Bad Emser Wasser“ - folglich muss Christian dort gewesen sein.

Das Tagebuch - sowohl das der letzten vier Tage, als auch das der kompletten Rheinreise - gelangen verabredungsgemäß in die Hände von Idilias Freundin Genevieve Hill. Sie überarbeitet das Tagebuch und will es herausgeben. Dagegen erhebt Idilias Mutter Einspruch, was angesichts der wenig guten Reputation, die ihr aus dem Tagebuch erwächst, verständlich ist. Nachdem auch Idilias Mutter gestorben ist, stimmen Idilias Geschwister Mary und George einer Edition zu, doch nun findet sich kein Verlag mehr dafür.

 
 
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