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früher und heute

Weinbau


Weinbau hat in Lahnstein eine jahrhundertelange Tradition. Gemeinsam mit den Rheinburgen hat er eine Kulturlandschaft geprägt. Der Reiz, der von ihr ausging, führte schon Mitte des 18. Jahrhunderts dazu, dass sich Touristen aus dem Ausland auf eine Rheinreise begaben.

Oberlahnstein war eine Bauern- und Winzerstadt, während in Niederlahnstein die Schifffahrt gegenüber dem Weinbau im Vordergrund stand.  

Vor 100 Jahren noch waren die Hänge in Niederlahnstein und Oberlahnstein nahezu vollständig mit Wein bepflanzt.

Vor 50 Jahren fielen die letzten Wingerte Oberlahnsteins brach - bis auf den am Koppelstein und den im Karstel. Das Ergebnis sind verbuschte Hänge, die nichts mehr von ihrer einstigen Nutzung verraten und ihre landschaftsprägende Kraft verlieren.

Michael Stoll, Redakteur der Rhein-Zeitung, schilderte 1984/85 in einer siebenteiligen Serie in der Lokalsausgabe Rhein-Lahn die Geschichte des Weinbaus in den beiden Lahnstädten.

Wiedergabe mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors.

Einführung

Folge 1: Mit den Römern kam der Wein an den Rhein - Anbau bis ins 3. und 4. Jahrhundert datiert
Folge 2: Entlohnt wurde in Naturalien - Wein und Politik im Mittelalter  

Folge 3: Halbe Lese als Pacht abgegeben - Einst war der Wein ein wichtiges Zahlungsmittel

Folge 4: Nach der Lese kam der „Weinmerk" - Handel und Wandel für Lahnsteiner Weinbau

Folge 5
: In Weinbau wurde Ordnung gebracht - 17. und 18. Jahrhundert

Folge 6: Wende in der Weinpolitik durch Enteignung von Adel und Geistlichkeit - Revolutionskriege und nassauische Grundherrschaft

Folge 7: Schädlinge wurmten die Winzer - Rückgang des Lahnsteiner Weinbaus unter Preußens Vorherrschaft


 
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