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Idee

Stolpersteine

Die Idee der Stolpersteine stammt von dem Künstler Gunter Demnig (geb. 1947 in Berlin). Er will damit den Menschen ihren Namen zurückgeben, die von den Nationalsozialisten aus "rassischen", religiösen oder politischen Gründen ermordet, deportiert oder in den Suizid getrieben wurden: Juden, Sinti, Roma, Geistliche beider Konfessionen, Zeugen Jehovas, Kommunisten, Sozialdemokraten, geistig Behinderte . . .

Die Stolpersteine sind nicht unumstritten. Gegener finden es unerträglich, dass die Namen der Ermordeten mit Füßen getreten werden. Andererseits: Beim Betrachten eines Stolpersteins muss der Betrachter den Kopf senken, um die Inschrift lesen zu können, und sich auf diese Weise zwangsläufig vor dem Opfer verneigen.

Diese Aktion "Wider das Vergessen" deckt sich mit dem Motto "Vergangenheit dentdecken - Gegenwart verstehen - Zukunft gestalten". Die "Vernichtungsindustrie" der Nationalsozialisten darf nicht in Vergessenheit geraten.

Es kann dabei nicht darum gehen, eine ewige Schuld der Deutschen zu betonieren, sondern einzig darum, das Vergessen daran zu verhindern, wozu Menschen in der Lage sind und unter welchen Umständen sie zu solch menschenverachtenden Untaten fähig werden.

Nur das Nicht-Vergessen kann eine Wiederholung verhindern.

Zu den in Lahnstein verlegten Stolpersteine siehe die gesonderte Seite Stolpersteine-Lahnstein.

 
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